Rhabarbertorte

Jedes Jahr freuen wir uns auf den ersten Rhabarber. Unsere Staude im Garten ist uralt und liefert Unmengen an köstlichen Stangen. Aus der Vielzahl unserer Rhabarberrezepte haben wir uns heute für Barbara-Rhabarber-Torte mit Zitronen-Nuss-Haube entschieden.

Aus Rhabarber (Rheum rhabarbarum) kann man Kompott oder Kuchen zaubern, aber auch Marmelade, Sirup, Likör und Cocktails lassen sich daraus herstellen. Rhabarber zählt aber trotzdem nicht zum Obst, sondern ist ein Gemüse. (Kann man zumindest überall lesen. Aber wo ist da eigentlich der Unterschied? Fakt ist, dass wir im Internet keine klare Definition von Obst und Gemüse gefunden haben und das Ganze eher kulturell bestimmt ist.)

Der Name leitet sich vom lateinischen rheu barbarum ab und heißt so viel wie fremde Wurzel. Ursprünglich stammt er aus dem Himalaya. Angefangen in England, fand die Pflanze von dort aus ab dem 18. Jahrhundert den Weg ins restliche Europa. 

Rhabarber besitzt zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, wie Vitamin C und Kalium. Darüber hinaus soll er eine blutreinigende Wirkung haben und wird auch zur Stimmungsaufhellung verwendet (sauer macht lustig!). Allerdings hat Rhabarber viel Oxalsäre, die für Menschen mit Gallen­ oder Nierenproblemen heikel ist. Daher immer brav schälen und nicht nach dem Johannistag (24.Juni) ernten!

Ach ja: als Tipp haben wir irgendwo gelesen ‚Rhabarberkuchen schmeckt noch besser, wenn man statt Rhabarber Erdbeeren verwendet‘. Das können wir aber so nicht bestätigen. Wir essen zusätzlich Erdbeeren dazu!

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