Rose Garden

Rosarote, strahlend gelbe, vornehme weiße, knallig pinke und natürlich rote Rosen blühen jetzt in unserem Garten. Insgesamt sicher fünfundzwanzig verschiedene Sorten. Unglaublich schön!

I beg your pardon ,
I never promised you a rose garden…

Deshalb unser Tipp: Wartet nicht bis euch jemand einen Rosengarten verspricht, sondern legt euch selber einen an!

Hier ein paar Aufnahmen von heute aus unserem Garten…

Die Namen der Sorten haben wir längst vergessen, ist ja auch nicht wichtig, denn wir haben uns für jede Rose einen eigenen Namen ausgedacht. Bei uns blühen also rote Schildkrötenrosen, rosarote Märchenrosen, gelbe Kiwirosen, lachsfarbige Apfelbaumrosen, schneeweiße Pimpernussrosen, zweifarbige Muttertagsrosen und dunkelrote langstielige Triumfettirosen.

  • Rosen lieben lockeren, tiefgründigen Boden und einen sonnigen, aber luftigen und nicht zu heißen Platz.
  • Die richtigen Pflanzzeiten für Rosen sind das Frühjahr und der Herbst.
  • Pflanzt ihr wurzelnackte Rosen, solltet ihr sie vor dem Pflanzen unbedingt einige Stunden, besser noch über Nacht, in einen Kübel mit Wasser stellen.
  • Nach dem Einpflanzen erfolgt der Pflanzschnitt: Dabei kürzt ihr alle Wurzeln um ein Drittel und die Triebe auf ca. 20 bis 30 cm ein. Das letzte Auge muss dabei nach außen schauen.
  • Beim Pflanzen kann man ein wenig Kompost oder Rosenerde ins Pflanzloch geben.
  • Veredelte Rosen setzt man so tief, dass die Veredelungsstelle etwa 5 cm unter der Erde liegt, und dann schlämmt ihr die Pflanze gut ein.
  • Immer nur unten gießen, damit die Blätter nicht nass werden, denn das fördert den Pilzbefall von Sternrußtau, Mehltau und Rost.
  • Düngen mit Kompost oder Hornspänen, einmal im März und dann nach der Blüte, mögen die Rosen ganz gerne.
  • Wenn ihr regelmäßig die verblühten Blütenstände (die Mumien) abschneidet, fördert ihr die weitere Blüte bis in den Herbst.
  • Der richtige Zeitpunkt für den Rosenschnitt ist gekommen, wenn die Forsythien blühen, also so um Ostern rum. Zwerg-, Edel- und Beetrosen wollen stark gekürzt werden, Strauch- und Kletterrosen sowie Englische Rosen schneidet ihr nur wenig.
  • Geschnitten wird immer 1 Zentimeter schräg über einem nach außen stehenden Auge.
  • Schwarze Flecken auf Blättern, die sich mit der Zeit gelblich verfärben, deuten bei der Rose auf Sternrußtau hin. Alle befallenen Blätter wegschneiden und nicht zum Kompost geben.
  • Mehltau kann man angeblich durch besprühen mit Milch behandeln (dann sieht man vermutlich den weißen Mehltau nicht mehr unter den Milchflecken ;).
  • Rosen sind frostanfällig und brauchen einen Winterschutz. Zehn Zentimeter anhäufeln im Herbst mit lockerer Erde hat sich bewährt. Kletterrosen sollten mit einem Vlies umwickelt werden.

Ach ja, falls ihr auf Rosen gebettet werden wollt…. überlegt euch gut, was ihr euch wünscht. Rosen haben viele Dornen (oder Stacheln?)! Und wenn euch das Ganze zu romanisch ist, horcht mal zur Abwechslung Guns n‘ Roses.

2 Kommentare zu „Rose Garden

  1. Nicht zu vergessen die wilden Schönheiten! Die einheimischen blühen zwar nur einmal, dafür erfreuen sie uns spätestens im Herbst mit ihren Hagebutten. Es gibt Zwerge darunter (Liege-, Bibernell-, Essig-Rose) und Riesen (Hunds-, Feld-, Filz- und die Echte Hecken-Rose – sie sind vom botanischen Laien nicht leicht zu unterscheiden). Die wilden Riesen vertragen den Rückschnitt gut, lassen sich also zähmen. Manche Rosen bilden Ausläufer und wuchern dann mit der Zeit – dazu gehört z.B. die (fast) stachellose Hängefrucht-Rose und die etwas heikle Zimt-Rose. Wer Wild-Rosen aus Samen ziehen will, braucht Geduld! Rosen sind Frostkeimer und meistens liegen sie zwei Winter über im Boden, bis sich die zarten Sämlinge zeigen. Tipp für Ungeduldige: Nicht ganz reife Samenkörner frisch aus der Hagebutte in die Erde gesetzt, keimen oft sofort.

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