Quesadillas mit Bohnen-Püree und Chili-Paste

Bunt, fröhlich und feurig ist die mexikanische Küche. Wir lieben sie, vor allem weil in vielen Rezepten Bohnen verwendet werden.

Wer kennt eigentlich den Unterschied zwischen Quasadilla, Burrito, Enchilada, Fajitas, Tortilla und Tacos? Gemeinsam ist allen, dass sie unglaublich lecker schmecken. Wir haben uns letztens für Quesadillas entschieden.

Quesadillas sind meist mit Bohnen, Käse und Gemüse gefüllte Tortilla-Wraps, die ganz einfach in der Pfanne gebraten und dann im Rohr mit Käse überbacken werden. Quesadillas werden aber nicht wie Enchiladas gerollt, sondern nur aufeinander geklappt.

Quesadillas sind eines unserer Lieblingsgerichte, da sie sehr schnell zubereitet sind und mit allerlei Gemüse gefüllt werden können. Healthy fastfood!

Am Anfang einer jeden mexikanischen Speise steht fast immer eine Tortilla, ein weicher Weizen Fladen. Achtung: Nicht verwechseln mit der spanischen Tortilla, denn das ist ein Omelett mit Gemüse.

Für unsere Quesadillas haben wir drei verschiedene Füllungen hergestellt: Bohnenpüree, Tomatensauce und Käsecreme. Die Tortilla-Fladen abwechselnd mit Bohnen-, Tomaten- und/oder Käse-Creme bestreichen und mit Mais, Paprika und Bohnen belegen. Zweite Flade darauflegen und festdrücken. In der Pfanne in Olivenöl auf jeder Seite zwei Minuten braun braten. Die Quesadillas vierteln, mit Käse bestreuen und im Rohr kurz überbacken.

Tipp: Die Creme, mit der ihr die Fladen bestreicht, sollte nicht zu flüssig sein. Sonst könnt ihr die Quesadillas beim Braten nur schwer umdrehen.

Am liebsten haben wir eindeutig das Bohnen-Püree, das übrigens auch als Brotaufstrich genial schmeckt. Ihr könnt beim Bohnen-Aufstrich auch Knoblauch oder Chilis, statt der Zwiebel reingeben und wegen der Konsistenz ein oder zwei Esslöffel Olivenöl.


Als Dip gibt es dazu eine Chili-Paste aus Chilis, Paprika und Tomatenmark. Der würzige, aber nicht allzu scharfe Chili-Mix ist lange im Kühlschrank haltbar und passt als Gewürzpaste in Eintöpfe und Aufläufe, über Nudeln oder zur Käseplatte.

In arabischen Ländern heißt diese Paste Harissa und wird mit viel Koriander und Cumin gewürzt.

In Mexiko wird die Chili-Sauce als Salsa bezeichnet, die aber etwas flüssiger ist und auf der Basis von Tomaten zusammen mit Chilis zubereitet wird.

Ajvar ist eine milde bis mittelscharfe Paprikawürzpaste aus dem osteuropäischen Raum, die traditionell aus scharfen Paprika, Öl, Salz und Pfeffer und optional mit gegrillten Auberginen hergestellt wird.

Tipp: Wir haben solche selbstgemachten Chili-Saucen immer griffbereit, denn damit lassen sich viele Gerichte ganz schnell noch aromatischer gestalten.

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