Kärntner Reindling

Wenn man nach Kärnten fährt, kommt man nicht am Reindling vorbei (aber das wollen wir ja gar nicht!). An jeder Straßenecke gibt es Standln wo Reindlinge in allen Größen, mit und ohne Rosinen, mit und ohne Nüsse verkauft werden. Auch viele Kärntner Hotels servieren ihn bereits zum Frühstück.

Der Reindling wird entweder in einer Rein (runder Kochtopf) oder in einer Gugelhupf-Form gebacken.

Gefüllt wird der süße Germteig mit viel Zimt und Zucker und meist auch mit Nüssen und Rosinen. Aber das kann variieren, denn anscheinend gibt es so viele Originalrezepte für Reindling, wie Einwohner in Kärnten.

Wir haben uns für dieses entschieden:

Interessanterweise wird zu Ostern in Kärnten Schinken und Kren zum süßen Reindling gegessen. Süß-Sauer-Kombi auf österreichisch. Komisch, aber so ist es Tradition.

Tipp: Germteig braucht Zeit. Zuerst die Butter in einem Topf am Herd schmelzen und dann die kalte Milch dazugeben. Damit haben beide Zutaten gleich die richtige Temperatur (nicht zu heiß und nicht zu kalt). Mit den restlichen Zutaten verkneten und eine Stunde rasten lassen. Dünn ausrollen und mit der Füllung bestreuen. Eng zusammen rollen und in die Form legen. Nochmal eine halbe Stunde gehen lassen. Ins nicht vorgeheizte Rohr schieben und bei 160 Grad 50 Minuten backen.

Tipp: Die Gugelhupf-Form mit Butter einfetten und mit Zucker ausstreuen. Das ergibt beim Backen eine karamellige Kruste.

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