Hagebutten- und Kräuter-Tee selbst gemacht

Wer liebt es nicht, sich mit einer dampfend heißen und verführerisch duftenden Tasse Tee auf die Couch fallen zu lassen und ein gutes Buch zu lesen? Und ganz nebenbei wird dank der Kräuter und Früchte unser Immunsystem gestärkt.

An kalten Herbsttagen tut ein wärmender selbst gemachter Tee besonders gut. Zwei verschiedene Sorten haben wir ausprobiert: fruchtig mit Hagebutten und Apfel zum einen und zum anderen einen aromatisch-herben Tee mit Kräutern. Ein tolles Duo! Der Tee mit Minze, gemischt mit etwas Zitronen und Anisgeschmack ist perfekt für den heutigen kühlen Herbstabend.

Für den Hagebutten-Apfel-Tee haben wir im Garten von unseren Wildrosen die Hagebutten gesammelt. Halbiert und dann im Backrohr bei 40 Grad mehrere Stunden trocken lassen. Zusätzlich haben wir unsere hübschen roten Äpfel (für den Apfelstrudel) geschält und die Schalen ebenfalls getrocknet. Mit Zimt und Sternanis schmeckt der Tee wunderbar und ist außerdem noch super gesund!


Und was steckt in dem wunderbaren Kräuter-Tee? Wir haben diesen Tee geschenkt bekommen und wollen euch die Kräutermischung nicht vorenthalten. Erwin‘s Gar-Kein-Lebkuchentee: unglaublich gut! Ein Tee mit Mitcham Pfefferminze, Marokko Minze, Anisverbene, Zitronenverbene, Peru Salbei, Gummibärchen-Strauch.

Tipp: Beliebige Kräuter (alle, die für euch gut riechen) und Blumen (alle essbaren, die euch gefallen) im Herbst im Garten sammeln und an einem warmen Ort trocken lassen. Zum Beispiel Thymian, Ringelblumen, Melissenblätter, Lavendelblüten oder Minzen. So könnt ihr euren Garten auch in der kalten Jahreszeit noch genießen!

Warum Tee selber machen? Selbst angebaute und gesammelte Kräuter sind garantiert frei von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Außerdem könnt ihr genau die Mischung verwenden, die euch am meisten zusagt. Experimentiert einfach mal!

Ein Kommentar zu “Hagebutten- und Kräuter-Tee selbst gemacht

  1. Kleiner botanischer Ausflug ins Reich der Wildrosen! Welche Rose umrankte einst das schlafende Dornröschen? Die Heckenrose. Ganz einfach. Nur – welche?

    Die häufigste hochwüchsige Wildrose ist bei uns die Hundsrose (Rosa canina). Ihr sehr ähnlich sind z.B. die Echte Heckenrose (Rosa corymbifera), die Zaunrose (Rosa rubiginosa) und die Feldrose (Rosa agrestis). Daneben wachsen in meiner Umgebung an Wildrosen zudem die Kleinblütige Rose (Rosa micrantha), die Waldrose (Rosa arvensis) und die verwilderte (eigentlich asiatische) Vielblüten-Rose (Rosa multiflora). In meinem Garten außerdem noch die Zimtrose, die Essig-Rose, die Rotblatt-Rose, die Hängefrucht-Rose, die Filz-Rose. Die Bibernell-Rose ist mir leider eingegangen. Zum Teil habe ich sie aus den Kernen von Hagebutten „erzogen“, die brauchen meist zwei Winter zum Keimen (Rosen sind Frostkeimer).

    Wem jetzt der Kopf vor Namen schwirrt: In Österreich sind etwa 25 Arten von Wildrosen nachgewiesen, die manchmal schwierig zu bestimmen sind. Sie blühen im Gegensatz zu den modernen Gartenrosen nur einmal im Jahr, dafür sehr üppig und schmücken sich im Herbst mit sehr attraktiven Hagebutten. Ob sie alle im Tee gut schmecken?

    Vor zwei Rosen sollten wir uns allerdings hüten: vor der Gürtel- und der Neurose. Scherz lass nach! 🙂

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