Orangenmarmelade

Heute empfehlen wir: Orangenmarmelade zum Sonntags-Frühstück! Wunderbar fruchtig-süß mit leicht bitterer Note – so lieben wir unsere Orangenmarmelade. Am besten mit Stückchen von der Schale drinnen. Passt nicht nur auf Brot (wie zum Beispiel im unteren Bild unser Roggen-Vollkornbrot) und fluffig weichen Brioche, sondern auch herrlich ins Naturjoghurt oder zur Topfencreme.

Die berühmte schottische Orangenmarmelade entstand angeblich durch einen Zufall. Ein Kaufmann erwarb gegen Ende des 18. Jahrhunderts im schottischen Dundee eine Schiffsladung Bitterorangen, die aber viel zu sauer zum Essen waren. Mit Zucker eingekocht schmeckten sie aber wunderbar und verkauften sich wie die warmen Semmeln. Die industrielle Produktion von Orangenmarmelade begann also in Schottland bereits 1797. 

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Marmelade, Konfitüre und Fruchtaufstrich? Geregelt werden die Bezeichnungen Marmelade und Konfitüre durch die Konfitüren-Verordnung. Danach ist Marmelade ein Erzeugnis aus Zitrusfrüchten, wie z.B. aus Orangen. Konfitüre hingegen ist in Deutschland eine Zubereitung aus anderen Obstsorten. In Österreich gibt es aber eine Sondererlaubnis: Marillen- oder Ribiselmarmelade darf trotzdem Marmelade genannt werden.

350g Frucht pro Kilo Marmelade ist Vorschrift. Das ist nicht sehr viel, wenn man bedenkt, dass wir doppelt so viel Frucht wie Zucker für unsere selbstgemachte Orangenmarmelade verwenden. Für Fruchtaufstriche gibt gar keine speziellen Rechtsvorschriften. Daher immer genau die Zutatenliste lesen! Oder Marmelade immer selber machen, denn dann wisst ihr, was drinnen ist!

Die Herstellung der Marmelade braucht zwar ein bisschen Zeit, aber als Lohn bekommt ihr Sonne im Glas für’s ganze Jahr! Die Bio-Orangen schält ihr zuerst ganz fein mit einem Sparschäler und schneidet die Schale in feine Streifen. Je weniger weiße Stellen an der Schale sind, desto besser. Die Schale gibt ein zusätzliches fantastisches Orangenaroma. Achtung: Je mehr Schale ihr verwendet, umso bitterer wird die Marmelade.

Tipp: Je nachdem wie süß die Orangen sind, könnt ihr auch noch den Saft einiger Zitronen dazugeben.

Tipp: Achtet unbedingt auf Bio-Qualität, um eine Landwirtschaft zu unterstützen, die Pestizide vermeidet. Versucht außerdem Orangen zu bekommen, die keine zu langen Transportwege hinter sich haben – also besser aus Europa statt Südafrika.

Orangenmarmelade


Orangenmarmelade zum Sonntags-Frühstück! Wunderbar fruchtig-süß mit leicht bitterer Note – so lieben wir unsere Orangenmarmelade. Am besten mit Stückchen von der Schale drinnen.

Zutaten

  • 1 Kiste Bio Orangen
  • Saft von 3 Zitronen (je nach Geschmack, falls die Orangen sehr süß sind)
  • Gelierzucker 2:1
  • 10-15 Gläser

Anweisungen

  1. Orangen waschen und dünn schälen.
  2. Die Schalen in feine Streifen schneiden und dann im Wasser ca 10 Minuten weich kochen.
  3. Von den geschälten Orangen die weiße Haut abschneiden.
  4. Die Orange dann in Scheiben schneiden und eventuell vorhandene Kerne entfernen.
  5. Die Orangenscheiben mit dem Stabmixer pürieren.
  6. Die Orangenschalen zu den pürierten Orangen geben und das Ganze abwiegen. Nun halb so viel Gelierzucker 2:1 dazugeben.
  7. Das Ganze langsam unter ständigem Rühren aufkochen lassen, in ausgekochte Gläser füllen und gut verschließen.

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