Kürbislasagne mit Ricotta und Salbei

Wenn draußen die Blätter fallen und die Tage kürzer werden, darf es in der Küche ruhig ein bisschen gemütlicher zugehen. Und was könnte da besser passen als eine herrlich cremige Kürbislasagne mit Ricotta und Salbei?

Diese vegetarische Lasagne ist echtes Herbst-Soulfood: süßlich gerösteter Hokkaido, cremiger Ricotta, eine samtige Béchamelsauce und obendrauf eine goldbraune Käsekruste. Klingt gut? Schmeckt noch besser!

Cremige Kürbis-Ricotta-Lasagne mit geröstetem Hokkaido, Salbei und goldbrauner Käsekruste

Warum der Kürbis zuerst ins Backrohr kommt

Das kleine Geheimnis dieser Kürbislasagne ist der geröstete Hokkaido. Durch die Hitze verliert er etwas Wasser, bekommt leicht gebräunte Ränder und entwickelt ein wunderbar intensives, leicht süßliches Aroma.

Außerdem ersparen wir uns das Schälen. Die Schale des Hokkaido wird beim Garen weich und kann problemlos mitgegessen werden. Weniger Arbeit, mehr Geschmack – so mögen wir das!

Ein Teil der gerösteten Kürbiswürfel wird anschließend mit einer Gabel zerdrückt. Beim Schichten verbindet sich der Kürbis wunderbar mit der Ricottacreme und der Béchamelsauce. So entsteht eine herrlich cremige Lasagne, in der trotzdem noch kleine Kürbisstückchen stecken.

Diese vegetarische Kürbislasagne mit Hokkaido, Ricotta und Salbei ist herrlich cremig und wunderbar würzig. Ein einfaches Herbstrezept mit geröstetem Kürbis, Béchamelsauce und goldbrauner Käsekruste.

Salbei und Kürbis – ein tolles Paar

Sein kräftiges, leicht herbes Aroma harmoniert wunderbar mit der natürlichen Süße des Kürbisses.

Besonders in der italienischen Küche ist diese Kombination beliebt. Dort trifft Salbei gerne auf Kürbis, Butter, Pasta oder Ravioli. Und was bei Ravioli funktioniert, kann bei Lasagne schließlich nicht verkehrt sein!

Noch ein Küchentipp: Falls du Lasagneplatten verwendest, die besonders viel Flüssigkeit aufnehmen, kannst du die Béchamel mit zusätzlichen 50–100 ml Milch etwas flüssiger machen. So wird die Lasagne schön saftig und die Nudelplatten kochen sicher durch.

Noch mehr Lust auf Kürbis?

Wenn im Herbst die Kürbisse reif werden, könnte bei uns eigentlich jeden Tag Kürbis auf den Tisch kommen. Wer nach dieser cremigen Lasagne noch immer nicht genug davon hat, sollte unbedingt unsere Kürbiscremesuppe probieren. Herrlich samtig, mit knusprigen Croûtons und steirischem Kürbiskernöl.

Oder darf es etwas würziger sein? Dann empfehlen wir unser Bhuna-Curry mit Kürbis – mit aromatischen indischen Gewürzen und einer ordentlichen Portion Geschmack.

Cremige Kürbis-Ricotta-Lasagne mit Salbei

  • Schwierigkeit: easy
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Diese Kürbislasagne ist echtes Herbst-Soulfood! Süßlich gerösteter Hokkaido trifft auf cremigen Ricotta, würzigen Salbei und eine samtige Béchamelsauce. Obendrauf gibt es eine goldbraune Käsekruste. Und das Beste: Der Hokkaido muss nicht einmal geschält werden!

Für 4–6 Portionen, Auflaufform ca. 20 × 30 cm.

Tipp: Wer es besonders cremig mag, kann den gerösteten Kürbis teilweise mit einer Gabel zerdrücken. So verbindet er sich wunderbar mit der Ricottacreme und der Béchamelsauce.


Zutaten

  • 800 g Hokkaido-Kürbis, entkernt und gewürfelt
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 10–12 frische Salbeiblätter
  • 300 g Ricotta
  • 1 Ei
  • 600 ml Milch + ev. etwas mehr, siehe Tipp
  • 40 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Salz und Pfeffer
  • ca. 12 Lasagneplatten (ohne Vorkochen)
  • 150 g geriebener Mozzarella
  • 50 g vegetarischer Hartkäse, gerieben

Anweisungen

  1. Kürbis rösten: Backrohr auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Hokkaido in 1–2 cm große Würfel schneiden. Mit 1 EL Olivenöl, Paprikapulver, Salz und Pfeffer vermischen. Auf einem Backblech verteilen und ca. 20–25 Minuten rösten, bis der Kürbis weich und leicht gebräunt ist.
  2. Zwiebeln und Salbei: Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Restliches Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel darin glasig dünsten, Knoblauch und die Hälfte des fein gehackten Salbeis kurz mitbraten. Etwas abkühlen lassen.
  3. Ricottacreme: Ricotta mit Ei, Zwiebel-Knoblauch-Mischung, restlichem Salbei, Salz, Pfeffer und etwas Muskat verrühren. Bei Bedarf 2–3 EL Milch unterrühren, damit die Creme schön streichfähig wird.
  4. Béchamelsauce: Butter in einem Topf schmelzen, Mehl einrühren und kurz anschwitzen. Milch nach und nach unter ständigem Rühren zugießen. Etwa 5 Minuten leicht köcheln lassen, bis eine cremige, aber noch gut fließende Sauce entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
  5. Kürbis vorbereiten: Etwa die Hälfte der gerösteten Kürbiswürfel mit einer Gabel grob zerdrücken und mit den übrigen Würfeln vermischen.
  6. Lasagne schichten: Etwas Béchamelsauce auf dem Boden der Auflaufform verteilen. Lasagneplatten darauflegen, anschließend Kürbis, Ricottacreme und Béchamelsauce verteilen. Die Schichten wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Mit Lasagneplatten und einer großzügigen Schicht Béchamelsauce abschließen. Alle Lasagneplatten sollten gut mit Sauce bedeckt sein.
  7. Käse darüber: Mozzarella und geriebenen Hartkäse gleichmäßig auf der Lasagne verteilen.
  8. Backen: Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze reduzieren. Die Lasagne etwa 35–40 Minuten backen, bis die Lasagneplatten weich sind und die Oberfläche goldbraun ist. Falls die Käsekruste zu dunkel wird, locker mit Alufolie abdecken.
  9. Ruhen lassen: Die fertige Lasagne vor dem Anschneiden etwa 10 Minuten stehen lassen. So lassen sich die Stücke besser portionieren.

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