Bhuna-Curry mit Kürbis

Bhuna? Noch nie gehört? Schade, schmeckt nämlich genial. Bhuna wird in der indischen und südostasiatischen Küche gerne gekocht. Es handelt sich dabei um eine spezielle Zubereitungsart für ein Curry.

Wir haben viel darüber recherchiert, aber eine eindeutige Antwort, was Bhuna genau ist, ist schwer zu bekommen. Auf alle Fälle ist es ein ‚trockenes‘ Curry ohne Flüssigkeit wie Kokosmilch oder Suppe. Eher eine dicke unglaublich würzige Paste, die sich rund um das Gemüse oder Fleisch wie eine weiche Decke legt.

Es gibt nicht das eine wahre Rezept für Bhuna. Aber das Gute daran ist: ihr könnt hier nichts falsch machen. Experimentiert mit den Gewürzen. Wenn euch Cumin besonders schmeckt, gebt einfach ein Löffelchen mehr davon zum Curry. Ingwer ist nicht euer Geschmack? Kein Problem, es schmeckt auch ohne.

Auf alle Fälle sind Gewürze wie Koriander, Cumin, Garam Masala und Gemüse wie Zwiebel, Knoblauch und Tomaten enthalten. Der Rest kann je nach Saison ausgetauscht werden. Jetzt im Herbst haben wir uns klarerweise für Kürbis entschieden.

Tipp: Gewürze immer in viel(!) Öl anbraten. Erstens brennen die Gewürze dann nicht so schnell an und zweitens ist Öl ja ein Geschmacksträger.

Tipp: Bei Bhuna ist es wichtig, dass, nachdem das Gemüse weich gekocht ist, die restliche Flüssigkeit von den Tomaten so weit reduziert wird, dass eben eine dicke Paste entsteht. Dreht dazu den Ofen auf Maximum. Dadurch wird das Ganze nochmal geröstet.

Tipp: Wie beim Gulasch, schmeckt Bhuna beim nächsten Aufwärmen noch besser!

Geräuchertere Tofu gibt unserem Bhuna noch den letzten Schliff. Zusammen mit dem Raita (Gurkenjoghurt) und dem Jasminreis schmeckt es spitze. Wie beim Inder um die Ecke. Wäre spannend, mal ein Original in Südostasien zu probieren…



Bhuna wird in der indischen und südostasiatischen Küche gerne gekocht. Es handelt sich dabei um eine spezielle Zubereitungsart für ein Curry.

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