Süßkartoffel Falafel auf gelben Linsen mit orientalischen Salat

Falafel – ein Gericht von dem wir definitiv nie genug bekommen können. Als die drei Bohnenfreunde lieben wir alle Hülsenfrüchte und natürlich auch Kichererbsen. Zugegeben: ungewürzt, nur aus der Dose, sind die kleinen Kügelchen noch nicht so umwerfend. Aber knusprig gebacken, wie bei unserem orientalischen Gemüse, oder als Topping von Suppen, oder in Form von Hummus… himmlisch!

Da dürfen in unserer Rezeptesammlung natürlich Falafel nicht fehlen. Das Gericht stammt aus der arabischen Küche. Meist wird es dort frittiert an Imbiss-Ständen angeboten. Wir haben aber zwei andere Zubereitungsarten gewählt: einmal im Rohr gebacken, als sehr gesunde und fettarme Variante. Zum anderen haben wir die Falafel-Bällchen etwas flach gedrückt und in der Pfanne mit etwas Öl knusprig gebacken.

Fazit: beide Varianten schmecken super, wobei jedoch die Pfannen-Version nochmal intensiver und knuspriger ist. Klar: Fett ist schließlich ein Geschmacksträger.

Falafel sind in Palästina und in Israel ein Nationalgericht. Vegan, gesund, aber vor allem wirklich würzig aufgrund der fantastischen Gewürze: Kreuzkümmel, Koriander, Knoblauch und Chili. Als Imbiss wird Falafel mit Gemüse oder Salat serviert.

Tipp: Ihr könnt Dosen-Kichererbsen verwenden oder auch getrocknete. Allerdings müsst ihr die getrockneten Kichererbsen über Nacht einweichen. Das Wasser solltet ihr mehrfach wechseln und am Schluss weggießen, um den giftigen Stoff Phasin zu entfernen. Am Schluss werden die Kichererbsen noch 20 Minuten gekocht. Der Vorteil dieser Variante ist, dass jetzt die Konsistenz der Kichererbsen für die Falafel perfekt passt und ihr vermutlich kein Mehl dazugeben müsst.

Die kleinen Bällchen sind unkompliziert in der Zubereitung und mit jeder Menge Gemüse sind sie eine leckere und proteinreiche Alternative zu klassischen Fleischlaibchen. Mit verschiedenen Soßen oder Salaten kombiniert wird es außerdem nie langweilig. Nicht umsonst heißen sie ‚Kicher‘-erbsenbällchen.

PS: Warum eigentlich Kicher-Erbse? Muss man etwa kichern, wenn man Kichererbsen gegessen hat? Die alten Römer haben vor langer Zeit die Pflanze „cicer“ genannt. Ausgesprochen wurde das „kiker“. Daraus hat sich dann im Althochdeutschen das Wort „kicher“ entwickelt. Tja, und so nennen wir sie heute noch. Lasst es uns wissen, wenn ihr wirklich bei unseren Falafel kichern müsst ;)!

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