Maki Sushi

Sushi selber machen hört sich aufwändig an, ist es aber zum Glück nicht. Mit dem klebrigen Sushi Reis ist das kein Problem. Sushi Reis oder japanischer Rundkornreis hat ein feines süßliches Eigenaroma. Am besten schmeckt er, wenn man ihn mit Reisessig und Salz vermischt. Durch seine klebrige Konsistenz ist er perfekt zum Rollen geeignet. Die Anbaugebiete für Sushi Reis sind natürlich Japan, aber auch in Italien wird er produziert. Achtet also auf die Herkunft wegen der Transportwege.

Sushi ist weniger eine Speise, als eine speziell japanische Art der Zubereitung. Es geht dabei darum, aus Fisch oder Gemüse, Reis, Algenblättern und anderen Zutaten ein rundes Geschmackserlebnis zu erzeugen, das mit den dazugereichten Saucen bei jedem Bissen für eine Fülle an Aromen sorgt. 

Aber was ist jetzt eigentlich ein Sushi-Röllchen oder ist es doch ein Maki? Hier eine kurze Erklärung: Grundsätzlich unterscheidet man zwei Grundformen von Sushi: Maki und Nigiri. Auf diesen beiden Formen basieren alle anderen Sushi-Variationen. Bei Maki werden Reis, Fisch und Gemüse meist mit einem Noriblatt gerollt – bei Nigiri liegt der Fisch bzw. das Gemüse lose auf dem in Form gepressten Reis.

Bei vegetarischen Varianten wird meist Avocado statt Fisch verwendet. Wir haben auch gekochte rote Rüben verwendet, da sie leicht süßlich sind und einen wunderschönen Kontrast zum weißen Reis bilden.

Dazu werden Sojasauce, Wasabi und beliebige andere asiatische Saucen gereicht. Wir haben uns zusätzlich für Hoisinsauce (vietnamesische Sauce aus fermentieren Sojabohnen und Knoblauch) und Sambal Oelek (eine indonesische Chilisauce) entschieden.

Was braucht ihr nun an Werkzeug für Sushi? Nicht viel: eine Sushi Rollmatte wäre hilfreich, ist aber nicht zwingend erforderlich. Ein Küchentuch tut’s auch. Und natürlich ein superscharfes Messer zum Schneiden der Röllchen.

Übrigens: das Maki Röllchen wird von den Japanern als Ganzes in den Mund geschoben. Und vorher in Sojasauce gedippt, wobei nur das Noriblatt mit Sojasauce benetzt werden sollte. Saugt sich der Reis voll, wird es zu salzig und das Gleichgewicht der Komponenten stimmt nicht mehr.

Von einem Sushi abbeißen gilt außerdem in Japan als unfein. Und ihr solltet keine Stäbchen verwenden, denn Sushi ist in Japan ein klassisches Fingerfood. Aber ihr könnt sie natürlich in eurem Wohnzimmer essen, wie ihr wollt…;).

Tipp: Wenn ihr Fans der japanischen Küche seid, dann probiert auch unsere Miso-Suppe.

Maki Sushi

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Eine herrlich leichte Vorspeise, gut vorzubereiten und ideal für Gäste an heißen Sommertagen.

Zutaten

  • 200g Sushi Reis
  • 2 EL Reisessig
  • Salz
  • 1 Karotte
  • 1 Gurke
  • 1 Avocado
  • 1 rote Rübe gekocht
  • 2-3 TL Wasabi
  • 4-6 Algenblätter
  • Saucen zum Dippen:
  • dunkle Sojasauce
  • Hoisinsauce
  • Chilisauce

Anweisungen

  1. Reis gut waschen und mit doppelt so viel Wasser 20 Minuten dämpfen (im Dampfgarer oder zugedeckt am Herd auf kleiner Flamme). Mit Salz und Reisessig abschmecken. Auskühlen lassen, sonst lassen sich die Rollen nur schwer formen und das Algenpapier reißt.
  2. Algenblätter mit der glänzenden Seite nach unten auf eine Sushimatte legen (Tipp:. Alternativ auf ein Geschirrtuch) und dünn mit Reis belegen. Am oberen Rand 2 cm frei lassen.
  3. Rohe Gurken, Karotten und Avocado sowie die gekochte rote Rübe in dünne Streifen schneiden. In die Mitte legen, mit Wasabi dünn bestreichen und das Algenblatt mit der Fülle vorsichtig aufrollen. Den Rand mit Wasser bestreichen und gut zusammenkleben.
  4. Vorsichtig mit einem sehr scharfen Messer in beliebig breite Stücke schneiden. Mit Sojasauce und anderen Dipsaucen gut gekühlt servieren.

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