Helles Weizen-Sauerteig-Brot

Das Brot ist der Klassiker der hellen Sauerteig-Brote. Es ist einfach Herzustellen, ohne viel Knetaufwand. Nur ein paar mal Dehnen und Falten (siehe Tipps).

Es ist ein köstliches Brot, das aus Weizenmehl und Sauerteig hergestellt wird. Im Gegensatz zu herkömmlichem Hefebrot wird Sauerteigbrot mit Hilfe eines Sauerteigansatzes hergestellt, was dem Brot einen charakteristischen Geschmack verleiht.


  • Öle die Schüssel, in der der Teig ruhen soll, vorher gut ein.
  • Verwende für das Gehen des Teiges am besten eine viereckige Plastikschüssel mit Deckel oder eine Gärschüssel.
  • Dehnen: Greife eine Ecke des Teiges und ziehe den Teig vorsichtig nach außen.
  • Falten: Leg den gezogenen Teil des Teiges wieder zurück in die Mitte des Brotes.
  • Wiederhole Dehnen und Falten von allen Seiten.
  • Feuchte deine Hände beim Dehnen und Falten mit etwas Wasser an, damit der Teig nicht daran kleben bleibt.
  • Wie oft Dehnen und Falten? Ca. jede halbe Stunde
  • Weiche Teige sollte man etwas öfter falten als festere.

Tipp mit Dampf backen: Zwei Backbleche, eines unterste Schiene das zweite auf die mittlere geben und den Ofen auf 250 Grad aufheizen. Das Brot mit dem Backpapier auf die mittlere Schiene legen. Ein halbes Glas Wasser auf das untere Blech leeren und Backofen schnell schließen.

Kurzer Überblick zum Sauerteig

  1. Sauerteigansatz: Der Sauerteigansatz ist eine Mischung aus Mehl und Wasser, die natürlich fermentiert wird, um wilde Hefen und Milchsäurebakterien zu kultivieren. Diese Mikroorganismen verleihen dem Sauerteigbrot seinen charakteristischen Geschmack und seine Textur. Weitere Sauerteigbrote findet ihr hier: Rustikales Bauernbrot und Roggen-Körndl-Brot
  2. Sauerteigarten: Sauerteigbrote können aus verschiedenen Mehlsorten hergestellt werden, darunter Weizen, Roggen, Dinkel oder eine Mischung aus verschiedenen Getreidesorten. Jede Mehlsorte bringt unterschiedliche Aromen und Eigenschaften in das Brot ein.

Info: Hartweizenmehl besteht aus gemahlenen Hartweizen und man nennt es auch “italienisches Mehl”, da es vorwiegend zur Herstellung von Pasta verwendet wird. Hartweizenmehl hat einen höheren Glutenanteil als das handelsübliche Weizenmehl und ist dadurch besonders kochfest.

Helles Weizen-Sauerteig-Brot

  • Portionen: 1 Brot
  • Schwierigkeit: medium
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Dieses helle Weizen-Sauerteig-Brot bekommt durch den Hartweizen eine besonders schöne goldene Krume und eine aromatische, leicht knusprige Kruste. Die lange Ruhezeit im Kühlschrank sorgt für viel Geschmack und eine lockere, rustikale Porung.

Perfekt für Frühstück, Bruschetta oder einfach mit guter Butter.

Zutaten

  • 350 g warmes Wasser
  • 350 g Weizenmehl Type 550
  • 170 g Hartweizenmehl (oder nochmal helles Weizenmehl)
  • 170 g aktiver Sauerteig
  • 1/2 TL Trockengerm
  • 15 g Salz

Anweisungen

  1. Wasser, Sauerteig und Trockengerm in der Schüssel einer Küchenmaschine verrühren.
  2. Weizenmehl und Hartweizenmehl dazugeben und alles grob vermengen. Den Teig 20 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
  3. Das Salz hinzufügen und den Teig etwa 8–10 Minuten zuerst auf niedriger, dann auf mittlerer Stufe kneten, bis ein glatter Teig entsteht.
  4. Den Teig in eine leicht geölte Schüssel oder Teigwanne geben und zugedeckt etwa 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
  5. Während der Gehzeit den Teig 2–3 Mal dehnen und falten. Dadurch bekommt das Brot mehr Struktur und Spannung.
  6. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig zu einem länglichen Laib formen.
  7. Den Teig mit der Naht nach oben in ein gut bemehltes längliches Gärkörbchen legen und zugedeckt 12–16 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  8. Den Backofen samt Backblech oder Brotstein auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  9. Das Brot vorsichtig auf ein Backpapier stürzen und mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden.
  10. Das Brot mit Dampf 20 Minuten bei 210 °C backen. Danach die Ofentür kurz öffnen, damit der Dampf entweichen kann, und das Brot weitere 20–25 Minuten goldbraun fertig backen.
  11. Das Brot vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen.

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